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Was ist ein guter ACOS?

Der ACOS zeigt das Verhältnis von Werbekosten zu Werbeumsatz und hilft dir, die Effizienz deiner Anzeigen zu bewerten.

Antwort

Es gibt keinen pauschal gültigen „guten“ ACOS. Entscheidend ist, welche Ziele Du mit Deinen Werbemaßnahmen verfolgst und wie hoch Deine Produktmarge ist. Orientiere Dich immer an Deinem eigenen Ziel-ACOS: Möchtest Du in erster Linie profitabel arbeiten, Reichweite aufbauen oder an der Gewinnschwelle (Break-Even) agieren? In der Praxis solltest Du den aktuellen ACOS immer im Verhältnis zu Deinem selbst definierten Ziel-ACOS bewerten. Für eine umfassende Einschätzung kann es auch sinnvoll sein, den Total ACOS heranzuziehen, der sämtliche Umsätze (Werbe- und organische Verkäufe) berücksichtigt. Die Bewertung der Kampagnenleistung erfolgt somit immer kontextbezogen und auf Basis Deiner eigenen Planung.

Prinzipiell empfehlen wir Dir, die Kampagnen mit einem Break-Even ACOS laufen zu lassen, da so die Umsätze maximiert werden und die Werbung sich selbst trägt.

Wie berechnest Du den Break-Even ACOS?

Ziehe prozentual alle Kosten Deines Produktes von dessen Verkaufspreis ab. Dazu gehören auch Steuern und Amazon Gebühren sowie Versandkosten.

Der Prozentbetrag, der danach als Rest bleibt, ist Dein Break-Even ACOS und gleichzeitig Deine Gewinnmarge. Da jedes Produkt eine andere Marge besitzt, ist auch jeder Break-Even ACOS unterschiedlich.

Bei einem Break-Even ACOS von 21% würdest Du bei einem ACOS von unter 21% Gewinn mit der Werbung erzielen. Werte über 21% bedeuten Verluste durch Deine Werbeanzeigen.

Um den tatsächlichen ACOS einer Werbekampagne zu berechnen, musst Du Deine Werbekosten durch die Umsätze, die Du mit Werbung erzielt hast, dividieren:
ACOS = Advertising Cost / Advertising Sales