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Was ist das DSP Dashboard und wie nutze ich es?

Das DSP Dashboard visualisiert die Performance deiner Amazon DSP-Kampagnen. Behalte Orders, Line Items, Creatives und zentrale Kennzahlen wie ROAS, CPM und CTR im Blick.

Inhaltsverzeichnis

  1. Übersicht
  2. Zugriff auf die Funktion
  3. Schritt-für-Schritt-Anleitung
  4. Einstellungen & Optionen
  5. Einschränkungen & Besonderheiten
  6. Tipps & Best Practices

Übersicht

Das DSP Dashboard stellt Deine wichtigsten DSP-Daten in einem anpassbaren Workspace aus Karten und Diagrammen dar. Du kannst schnell zwischen verschiedenen Zeiträumen und Filtern wechseln, neue Auswertungs-Elemente hinzufügen und das Layout des Dashboards nach Deinen Vorstellungen anpassen. Fertige Dashboards lassen sich exportieren oder eine Regelmäßigkeit für geplante Versendungen festlegen. In Deiner Dashboard-Übersicht erkennst Du DSP-Dashboards stets am „DSP“-Badge.

Das DSP-Dashboard erweitert das Standard-PPC-Dashboard um DSP-spezifische Leistungskennzahlen und eine auf DSP zugeschnittene Sicht. Neben den allgemeinen Performance-Kennzahlen (Impressions, Clicks, CPC/CTR, Kosten, ACOS/ROAS, Sales) stehen im DSP-Dashboard zusätzliche KPIs zur Verfügung, die es im normalen Dashboard nicht gibt. Dazu zählen insbesondere CPM (Kosten pro tausend Impressionen) und DPV (Detail Page Views), Units (verkaufte Stückzahlen, inkl. Total-Varianten), ECPP (Effective Cost per Purchase, auch als NTB-Variante), NTB-Metriken (New-to-Brand: Orders, Order Rate, % NTB, Sales, Units), VCR (Video Completion Rate) sowie ATC-Metriken (Add to Cart inkl. Klicks/Views, jeweils auch als Total-Varianten). Zusätzlich bietet DSP Attributions-Aufschlüsselungen wie Total Order Clicks/Views. Diese Metriken bilden typische DSP-Funnel- und Upper-Funnel-Effekte ab, die im PPC-Kontext nicht verfügbar sind.

Auch die Struktur der Auswertung unterscheidet sich: Während das PPC-Dashboard eine breite Palette an Dimensionen wie Marketplace, Campaign, Product, Tag, Portfolio, Keyword, Search Term, Ad Format oder Bidding Strategy bietet, konzentriert sich das DSP-Dashboard auf wenige, dafür passende Dimensionen: Report Date, DSP Combo und DSP Order Name. In der Chart-Auswahl ist der Funnel-Chart auf DSP-Dashboards deaktiviert, um inkonsistente Visualisierungen zu vermeiden. Das DSP-Dashboard arbeitet zudem mit einem Advertiser-Kontext (advertiserId) statt nur mit der Company-Ebene; Requests und Default-Seeding berücksichtigen diesen Kontext. In der UI ist ein DSP-Dashboard klar als solches markiert (Badge „DSP“), und der Metrics-Picker blendet automatisch die DSP-spezifischen KPI-Gruppen ein. Im Filter-Dialog verzichtet DSP auf die Produktvorschau, da Produktdaten im DSP-Kontext nicht relevant sind.

In Summe ergänzt das DSP-Dashboard die PPC-Sicht um upper-funnel- und awareness-orientierte Kennzahlen und reduziert gleichzeitig die Dimensionen auf die für DSP wichtigen Gliederungen. Das erleichtert eine klare Trennung der Aktivierungs- (PPC) und Awareness-/Remarketing-Leistung (DSP) und ermöglicht eine präzisere Attribution durch NTB-, VCR- und ATC-Metriken sowie CPM/DPV.

Zugriff auf die Funktion

Um das DSP Dashboard zu nutzen, navigiere oben im Menü zu Dashboards. Dort wählst Du entweder ein bereits bestehendes DSP Dashboard (erkennbar am „DSP“-Badge) aus oder erstellst ein neues Dashboard. Bei Bedarf kannst Du hier alle verfügbaren Dashboards sortieren oder ein neues anlegen. Um ein DSP-Dashboard anlegen zu können, muss in Deinem BidX-Account mindestens ein DSP Advertiser vorhanden sein.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: DSP Dashboard auswählen oder neu anlegen

Öffne den Bereich Dashboards. Du hast nun die Möglichkeit, im Dropdown ein Dashboard mit dem Badge „DSP“ auszuwählen, um sofort mit Deinen DSP-Daten zu arbeiten. Möchtest Du ein neues Dashboard erstellen, klicke auf Hinzufügen.

Gib im Feld Dashboard Name einen passenden Namen ein, wähle den Typ DSP sowie den gewünschten DSP Advertiser und lege die Dashboard Währung fest. Mit Erstellen speicherst Du Dein neues DSP Dashboard. Falls Du noch keinen DSP-Zugang hast, zeigt Dir das System gegebenenfalls einen Hinweis wie „Get started with DSP“ - folge den Anweisungen, um Deinen Advertiser-Account zu verbinden.

Schritt 2: Inhalte hinzufügen oder Standard-Setup verwenden

Ist Dein Dashboard noch leer, siehst Du Hinweise wie „Derzeit befinden sich keine Diagramme in diesem Dashboard“. Füge per Element hinzufügen eigene Diagramme hinzu oder starte direkt mit Standarddaten einfügen, um ein vorkonfiguriertes Set an Standard-DSP-Diagrammen nutzen zu können.

Schritt 3: Layout flexibel anpassen

Für eine optimale Übersicht kannst Du das Layout jederzeit ändern. Öffne das Einstellungen-Menü über den Button mit den drei Punkten und aktiviere Layout bearbeiten. Jetzt lassen sich alle Diagramme per Drag & Drop neu anordnen oder in ihrer Größe anpassen. Mit Speichern übernimmst Du das neue Layout, bei Abbrechen verwirfst Du die Änderungen. Diese Funktionen stehen Dir nur bei ausreichenden Bearbeitungsrechten zur Verfügung.

Schritt 4: Zeitraum und Filter temporär setzen

Im Bereich Temporär: findest Du die Möglichkeit, schnell einen Datumsbereich oder spezifische Filter zu setzen. Diese Einstellungen gelten nur für die aktuelle Analyse und werden nicht dauerhaft gespeichert. Das ist ideal für spontane Auswertungen Deiner DSP-Kennzahlen.

Schritt 5: Dashboard verwalten, duplizieren, teilen

Über das Einstellungen-Menü (drei Punkte) kannst Du über Dashboardeinstellungen den Namen, die Währung oder weitere Anzeigeoptionen anpassen. Mit Exportieren öffnest Du die Möglichkeiten zum Teilen Deines Dashboards, Duplizieren legt eine Kopie für Varianten an, und Löschen entfernt das Dashboard. Über Vorlagen verwalten pflegst Du wiederverwendbare Dashboard-Vorlagen, während Du unter Globale Zielwerte spezifische Zielwerte für Deine Auswertungen festlegen kannst.

Extra: Dashboards exportieren und Versendungen planen

Wähle im Einstellungen-Menü den Punkt Exportieren. Im Bereich Dashboard exportieren kannst Du den Export per E-Mail oder Link auslösen. Füge bei Bedarf ein Firmenlogo, individuelle Farben und einen passenden Titel hinzu. Setze zusätzliche Empfänger:innen im Feld BCC mails ein. Über die Option Frequenz lassen sich regelmäßige Exporte planen, beispielsweise wöchentlich oder monatlich. Die Exporte berücksichtigen optional den aktuell gesetzten Datumsbereich und werden im gewünschten Branding verschickt. Während der Export erstellt wird, können bestimmte Einstellungen kurzzeitig deaktiviert sein. Mit aktivierten Konten ist sogar die Mehrfachauswahl verschiedener Dashboards möglich.

Einstellungen & Optionen

Im Bereich Dashboardeinstellungen legst Du Name, Währung und Anzeigeoptionen je Dashboard fest. Über Vorlagen verwalten kannst Du zentrale Vorlagen für ähnliche Dashboards anlegen, aktivieren oder deaktivieren. Die Funktion Globale Zielwerte ermöglicht es Dir, Zielwerte für spezifische KPIs zu definieren, die direkt in den entsprechenden Diagrammen angezeigt werden.

Einschränkungen & Besonderheiten

  • Für die Nutzung von DSP Dashboards sind verbundene DSP Advertisers Voraussetzung.
  • Temporär gesetzte Filter und Datumsbereiche gelten stets nur für die aktuelle Seite und werden nicht gespeichert.
  • Der Export-Prozess kann einige Minuten dauern, insbesondere wenn geplante Exporte für viele Empfänger:innen eingerichtet sind.

Tipps & Best Practices

  • Erstelle getrennte DSP-Dashboards für jeden Deiner DSP Advertisers, um Vergleichbarkeit und Übersicht zu gewährleisten.
  • Nutze die Sortieren-Funktion, um die wichtigsten Dashboards immer oben in der Übersicht zu haben.
  • Plane regelmäßige Exporte über Frequenz und trage im Feld BCC mails alle relevanten Stakeholder ein.
  • Setze Globale Zielwerte fest, um Soll-Ist-Vergleiche auf einen Blick erkennen zu können.
  • Mit Duplizieren lassen sich erfolgreiche Setups als Vorlagen für weitere Kampagnen, Brands oder Regionen einfach wiederverwenden.